Wildtiernarkose

 

.

Die Wildtiernarkose ist bei meiner Arbeit ein wichtiger Aufgabenbereich. Denn nicht nur für die Hundesicherung besteht Bedarf an der Distanznarkose, sondern auch in der Zoo- und Wildtierhaltung. Da das Einfangen, Behandeln oder auch das Verladen zum Transport dieser Tiere nicht ungefährlich ist, kann hier durch die sanfte Immobilisation Abhilfe geschaffen werden. Es minimiert das Verletzungsrisiko und Stress für das Tier, und letztendlich auch für den Menschen.

 

Bevor ich Ihnen nun einige Beispiele aus meiner Arbeit vorstelle, möchte ich Ihnen die Distanznarkose etwas näher vorstellen.

 

Wie der Name Distanznarkose schon aussagt, erfolgt hier die Tiersicherung mit einem Narkosegewehr, wodurch ein präzises Treffen auf Distanz ermöglicht wird. Die Beunruhigung von Tieren kann hierbei auf ein Minimum reduziert werden, da durch die Verwendung von Co² als Treibmittel ein fast geräuschloses Arbeiten möglich ist.

 

Die Distanzprojektile werden auch als „Narkosepfeil“ bezeichnet, die eingesetzt werden um Tiere aus der Distanz ruhig zu stellen (Immobilisierung). Aufgebaut sind die Projektile grundsätzlich wie eine Spritze, jedoch verfügt die Kanüle über eine seitliche Öffnung, welche mit einem verschiebbaren Kunststoffschlauch verschlossen ist. Trifft nun die Kanüle auf das Tier, wird der Silikonstoppen nach hinten geschoben und gibt so die Öffnung frei, so dass sich der Inhalt der Spritze entleeren kann.

 

Die Spritzen- und Nadelgröße werden je nach Tierart gewählt, um eine größtmögliche Gewebeschonung gewährleisten zu können.  

 

 

Wenn Sie noch mehr über meine Arbeit erfahren möchten, schauen Sie bitte auf meiner Seite des Tierparkservice vorbei. Benötigen Sie meine Hilfe, würde ich mich über eine Nachricht über das Kontaktformular freuen oder rufen Sie mich gerne an.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Tierparkservice Heino Krannich