Die Wildtiernarkose beim Wisent

 

Im Mai 2015 wurde ich zu einer Wildtiernarkose für einen Wisent nach Kiel gerufen. Dort habe ich einen Wisentbullen immobilisiert. Er trat wenig später seine Reise nach Rumänien an, wo er zum Zwecke des Artenerhaltung wieder ausgewildert wird.

 

Ein einzigartiges Projekt, und ich bin Stolz darauf und freue mich, dass ich daran teilhaben durfte.

 

Wer mehr darüber erfahren möchte, findet hier die Pressemitteilungen:

 

Presse Wildtiernarkose 1

Presse Wildtiernarkose 2

 

 

Damit Sie einmal eine Vorstellung davon bekommen, wie so eine Immobilisation bei einem Wildtier abläuft, habe ich folgend zwei Videos für Sie eingestellt. Anhand der Videos können Sie erkennen, wie stressfrei die Immobilisation für das betroffene Tier, aber auch für die Herdenmitglieder abläuft.

Nach Abschluss der Behandlung kommt das Tier schnell wieder "auf die Beine" und muss daher nicht aus der Herde genommen werden.

 

 

Zusammenfassung: Angefangen bei dem richtigen Narkosemittel über die exakte Dosierung bis zum perfekten Schuss optimiere ich alles darauf hin, das einzelne Tier so schonend wie möglich zu behandeln. In der Praxis bedeutet es, der Pfeil muss das Tier mit der geringst möglichen Auftrefferenergie erreichen. Dabei muss der Schuss so gezielt wie möglich gesetzt werden, um das Tier - und in diesem Fall auch anderer Herdenmitglieder - nicht den unnötigen Stress von Wiederholungen auszusetzen. Um dies zu Gewährleisten muss sowohl die Tierart, als auch die individuelle Größe und Empfindlichkeit des einzelnen Tieres berücksichtigt werden.

 

Wenn ich nun Ihr Interesse geweckt habe, finden Sie hier noch viele weitere Bilder ...

Bilder über die Wildtiernarkose beim Wisent

Ich danke Dieter Suhr und Thomas Eisenkrätzer für die Bereitstellung der Fotos.

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Tierparkservice Heino Krannich